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| Epochenunterricht und Fachstunden | |
| Der
Konzentration und Vertiefung in den Stoff dient der Unterricht in Epochen
von jeweils 3 bis 4 Wochen Dauer. Die unteren Klassen beginnen mit
Formenzeichnen, Schreiben, Lesen, Rechnen und Sachkunde. In den
späteren Klassen schließen sich an: Deutsch, Geschichte,
Mathematik, Erdkunde, Biologie, Physik, Chemie und Kunstgeschichte. Wöchentlich sich wiederholende Fachstunden werden von dem |
jeweiligen Fachlehrer
im Anschluß an an den Hauptunterricht erteilt.
In den ersten Schuljahren gibt es die Fachstunden Musik, Eurythmie, Sport, Handarbeit, Englisch, Französisch. Später treten weitere künstlerische und handwerkliche Fächer sowie Chor und Orchester hinzu. |
| Schwerpunkte | Fremdsprachen |
| Ab der 7. Klasse
bietet die Würzburger Waldorfschule zwei Schwerpunkte an, um
spezifische Begabungen zu fördern. Beim sprachlichen Schwerpunkt werden Englisch und Französisch bis zur 12. Klasse beibehalten. Der künstlerisch-handwerkliche Schwerpunkt bietet anstelle von Französisch u. a. Schattenspiel, Kochen, Töpfern, Schmieden und Steinmetzen. |
Aufbauend auf
die noch starken Nachahmungs-Fähigkeiten werden ab der 1. Klasse
zwei Fremdsprachen gegeben (Englisch und Französisch). Der
Unterricht beginnt mit Kindergedichten, Liedern und Spielen, die von
Tätigkeiten und Gesten begleitet werden. So nimmt das Kind
Sprachrhythmus, Ausprache und Grammatik zunächst spielerisch auf.
Erst ab der 4. Klasse kommt die schriftliche Arbeit hinzu. |
| Gartenbau | |
| Von der 6. bis
zur 10. Klasse lernen die Schüler Grundlagen der Gartenpflege
sowie den Anbau von Obst und Gemüse nach der
biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise kennen. Damit werden zugleich
ökologisches Wissen und ein verantwortlicher Umgang mit der Erde
vermittelt, um das Verständnis für die Erhaltung einer
gesunden Umwelt zu fördern. |
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| Kunst und Handwerk | |
| Die künstlerisch-praktische Gestaltung wird in allen Jahrgangstufen geübt, um die schöpferischen Kräfte vielseitig zu schulen. Rezitieren, Singen, Malen, Zeichnen und Plastizieren werden in den ersten Schuljahren im Hauptunterricht gepflegt. In der 5. Klasse setzt in Fachstunden der Werkunterricht mit Schnitzen und anderen Holzarbeiten ein. Später treten Schreinern, Kupfertreiben, Buchbinden und Druckgraphik hinzu. | Der
Handarbeitsunterricht für Jungen und Mädchen führt vom
Stricken und Spinnen bis zum Schneidern eines Kleidungsstückes. In den unteren Klassen spielen alle Kinder Flöte. Über den Musikunterricht hinaus musizieren viele Schüler in Chor und Orchester. Die Schule legt großen Wert darauf, dass die Schüler etwa ab der 3. Klasse privat ein Instrument erlernen. |
| Fächer der Bewegung | |
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Eurythmie Sport |
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| Religion | Praktika |
| Alle
Schüler nehmen am Religionsunterricht teil. Die Eltern und die
religionsmündigen Schüler bestimmen, welcher
Religionsunterricht besucht wird. Dieser wird von den jeweiligen
Religionsgemeinschaften durchgeführt. Kindern, deren Eltern es
wünschen, wird ein freier christlicher Religionsunterricht
erteilt, dessen Lehrplan auf der Waldorfpädagogik fußt. |
In der 9. Klasse
findet ein landwirschaftwirtschaftliches Praktikum statt; die
Schüler arbeiten drei Wochen lang zu zweit auf verschiedenen
Bauernhöfen. In der 10. Klasse folgt im Rahmen der Technologie ein
Vermessungspraktikum. Außerdem kann mit dem Klassenlehrer
entschieden werden, ob ein zweiwöchiges Betriebspraktikum
stattfindet. Im Sozialpraktikum der 11. Klasse pflegen Schüler
Kranke oder arbeiten im sozialtherapeutischen Bereich. In der 12.
Klasse werden auf einer Studienfahrt Kunstbetrachtung und eigene
künstlerische Arbeit verbunden. |
| Jahresarbeit | |
In der 11.
Klasse erarbeitet sich jeder Schüler in Theorie und Praxis
möglichst selbständig ein Thema aus einem handwerklichen,
künstlerischen oder wissenschaftlichen Gebiet. Diese Arbeiten
werden der Öffentlichkeit in einer Ausstellung sowie durch ein
Referat vorgestellt.
Design und Konstruktion eines gefederten Schlittens. Bau eines Kinderbetts |
![]() Bau eines Liegerades |
| Klassenspiele | |
| In der 8. und 12. Klasse studieren die Schüler gemeinsam ein Theaterstück ein und erlernen daran nicht nur Schauspielen, Körper- und Sprachbeherrschung, sondern auch | Organisation und
projektbezogenes Denken. Kleinere Spiele, z. T. fremdsprachliche, werden auch in anderen
Jahrgangsstufen aufgeführt. Hier einige der Plakate. |
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Bilder
vom Spiel der 8. Klasse 2001: "Oliver Twist" Bilder
vom Spiel der 12. Klasse 2000: "Hexenjagd" von Arthur Miller |
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| Abschlüsse | |
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Waldorfschulabschluss Abitur |
Mittlere Reife |
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