(entnommen aus:
"Rudolf Steiner in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten" dargestellt von
Johannes Hemleben, Rowohlt 1963)
- Erster
Lebensabschnitt 1861 - 1879:
Kindheit und Jugend
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec (Ungarn,
später Jugoslawien) geboren.
Seine Kindheit verbrachte Rudolf Steiner in Pottschach, einer
Bahnstation in der Steiermark, die Jugend im Burgenland. Das Abitur
bestand er mit Auszeichnungen.
- Zweiter Lebensabschnitt 1879 - 1890:
Wiener Studienjahre
Rudolf Steiner studierte in Wien Mathematik, Biologie, Physik und
Chemie als Hauptfächer. Ebenfalls absolvierte er hier ein
grundlegendes Goethe-Studium.
Als 21-jähriger wurde er mit der Herausgabe der
"Naturwissenschaftlichen Schriften Goethes" beauftragt.
- Dritter
Lebensabschnitt 1890 - 1896: Die Weimarer Zeit
Rudolf Steiner wurde ständiger Mitarbeiter am Goethe- und
Schiller-Archiv in Weimar.
1891 Promotion in Rostock als Doktor der Philosophie.
1892 erschien "Wahrheit und Wissenschaft", 1894 "Die
Philosophie der Freiheit" und 1897 "Goethes Weltanschauung".
- Vierter Lebensabschnitt 1897 - 1901: Die ersten
Berliner Jahre
Rudolf Steiner siedelte nach Berlin über. Von 1899 - 1904 hielt er
als Lehrer der Arbeiter-Bildungsschule Vorträge und Kurse.
- Fünfter Lebensabschnitt 1902 - 1923: Die
Ausbildung der Anthroposophie
1902 trat Rudolf Steiner in die Theosophische Gesellschaft ein, dessen
Generalsekretär er bald darauf wurde.
Es entstanden die ersten großen Vortragszyklen in Berlin und alle
weiteren auf Vortragsreisen in Deutschland, Skandinavien, Wien, Dornach
usw.
1913 konstituierte sich die Anthroposophische Gesellschaft.
1919 gründete Rudolf Steiner die erste Waldorfschule in Stuttgart.
Neben dieser pädagogischen Initiative impulsierte er
Landwirtschaft, Kunst, Medizin, Architektur und andere Bereiche.
Am 30. März 1925 starb Rudolf Steiner.
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